Tag Archives: Rechtsruck

Pussyriots gegen Rechts – Welchen Feminismus brauchen wir?

Die gewaltsamen Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg überschatten zurzeit alles. Dennoch müssen wir den Blick auch auf die Inhalte des Gipfels lenken. Und schaut man sich das Treffen der Staats- und Regierungschef*innen im Hinblick auf die Frauenfrage an, so ist da leider wenig bis gar nichts passiert. Ich frage mich: Warum nur?

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Klar ist erst mal: Die Staatschef*innen, die hier zu Gast waren, haben sich bislang nicht gerade als Frauenrechtler hervorgetan. Man denke zurück an Trumps sexistischen Äußerungen rund um den Wahlkampf. An Putins Aufhebung des häuslichen Gewaltverbots oder an Erdogans konservative Familienpolitik. Aber ich sage dennoch: Es hätte etwas passieren müssen in puncto Frauenrechte. Jetzt erst Recht! Wir haben die Rechte der Frauen über Jahrhunderte hart erkämpfen müssen und noch immer sind wir zu weit weg von der unserem Ziel „die Hälfte der Macht den Frauen“.

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Konservative und die Entdeckung der Gleichberechtigung

Warum sich der Feminismus nicht vereinnahmen lässt

Immer wieder hört man in diesen Tagen aus konservativen und auch aus rechten Reihen man müsse geflüchtete Frauen und Kinder vor der Gewalt der Migranten, deren Kultur auf Diskriminierung von Frauen und Unterordnung abziele und grundgesetzliche Werte missachte, schützen. Die CDU springt aus Angst vor einem Kopftuch für alle und Imamen, die CDU-Vize Julia Klöckner den Händedruck verweigern, gerne auf diesen Zug auf. Continue reading

Pressemitteilung: Zum Ausgang der Wahl

Zum Ausgang der Wahl erklärt Mareike Engels, Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Hamburg zur Bürgerschaftswahl:

“Ich freue mich über die vielen Personenstimmen, die an die Kandidat_innen der GRÜNEN JUGEND gegangen sind. Danke für das Vertrauen! Wir sind sehr enttäuscht, dass der grünen Bürgerschaftsfraktion erneut kein Mitglied unter 30 angehören wird. Mit dem Wahlalter 16 haben wir eine Beteiligungsmöglichkeit für junge Menschen an unserer Demokratie geschaffen. Wir erwarten, dass für junge Menschen auch grüne Ansprechpartner_innen im Parlament vertreten sind. Die Jugend zur Wahl zu bitten, aber sonst am Rand des Spielfelds zuschauen zu lassen, hat mit echter Jugendpartizipation wenig zu tun. Mit Bedauern stellen wir fest, dass auch der sogenannten “Alternative für Deutschland” der Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft gelungen ist. Das ist bitter. In einer vielfältigen und liberalen Stadt wie Hamburg darf kein Platz für Hetze gegen Flüchtlinge, für Hetze gegen Vielfalt sein. Continue reading

Bewerbung um Platz 5 auf der Landesliste zur Bürgerschaftswahl 2015

GJ Header

Moin, Moin, ihr Lieben,

mit 15 Jahren habe ich meine erste Demo angemeldet und gemeinsam mit anderen Schüler_innen gegen Atomkraft und gegen den Castor-Transport demonstriert. Damals wurde mir klar, wie wichtig es ist, meine Stimme zu erheben und gemeinsam mit anderen für meine Anliegen einzutreten.

Heute erhebe ich meine Stimme für Studierende, die im Hörsaal auf der Treppe sitzen. Für Frauen, die im Frauenhaus bleiben müssen, weil sie keine bezahlbare Wohnung finden. Und für Flüchtlinge, die nach langen Strapazen ein neues Zuhause und Perspektiven brauchen.

Ich bin überzeugt: Hamburg muss es sich leisten, Rücksicht auf die Bedürfnisse aller Menschen dieser Stadt zu nehmen. Continue reading

Pressemitteilung: Wer wenig verspricht, erreicht auch wenig

Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 9. November 2014
Themen: SPD, GRÜNE, Hochschule, Kita, Umwelt, AfD, Jungwähler_innen

Im Hamburger Abendblatt wurden am Freitag und Samstag die Ergebnisse von Umfragen veröffentlicht, die die Zufriedenheit mit dem SPD-Senat und die Wahlabsicht der Hamburger_innen darstellen. Die GRÜNE JUGEND Hamburg ist wenig überrascht, dass die SPD in diesen Umfragen gut abschneidet. Wer wenig verspricht, erreicht auch wenig.

Deutlich wird dies beispielsweise in den Bereichen der Hochschul- und Kitapolitik.

Mareike Engels, Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Hamburg zur Bürgerschaftswahl, sagt: Continue reading

22.06.2012, taz: Nulltarif für Nazis

Für die Grüne Jugend ist das Verhalten des Senats absurd. “Wir wollten einen kostenlosen HVV, damit viele Hamburger die Möglichkeit haben, gegen Nazis auf die Straße zu gehen”, sagt Sprecherin Mareike Engels. “Der Senat hat aber nur für Nazis einen kostenlosen HVV organisiert.”