Tag Archives: Frauen

Pressemitteilung: Tanzen gegen Gewalt

One billion rising

Auch in diesem Jahr wird am 14. Februar wieder weltweit gegen Gewalt an Frauen und Mädchen getanzt. Die Kampagne „One Billion Rising“ steht 2018 unter dem Motto „Solidarität“. In Hamburg findet die Aktion ab 17 Uhr auf dem Ida-Ehre-Platz statt. Die Hamburger Grünen unterstützen den Tanz gegen Gewalt.

Dazu erklärt die GRÜNE Landesvorsitzende Anna Gallina: “Bewegungen wie One Billion Rising sind extrem wichtig. Noch immer sind Frauen massiv von physischer, sexueller und struktureller Gewalt und gesellschaftlicher Benachteiligung betroffen. Das Ausmaß ist zwar von Land zu Land unterschiedlich, aber der Kampf um gemeinsame, universelle Frauenrechte ist international. Die #metoo-Debatte hat wieder gezeigt, wie viele Frauen im Alltag von sexueller Belästigung betroffen sind und wie oft solche Taten noch immer im Verborgenen bleiben. Dass wir im Strafrecht in Deutschland endlich den Grundsatz „Nein heißt nein“ verankert haben, ist auch erst anderthalb Jahre her. Und solange wir als Frauen nicht die bedingungslose Gleichstellung durchgesetzt haben, werden wir uns jedes Jahr wieder weltweit gemeinsam erheben und zeigen, dass wir dieses Ziel konsequent verfolgen. Daher freue ich mich, wenn viele Menschen unter dem Motto “Break the Chain“ an diesem Mittwoch auf dem Rathausmarkt für Frauenrechte tanzen.”

Die frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion Mareike Engels sagt dazu: „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist leider nach wie vor ein großes Thema. In Deutschland ist mehr als jede dritte Frau betroffen. Gerade in Zeiten von #metoo wird aber auch deutlich: Sexismus und geschlechtsspezifische Gewalt lassen sich nicht voneinander trennen. Continue reading

Pressemitteilung: „Kein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche“

Grüne unterstützen Vorstoß des Senats zur Abschaffung des §219a StGB

Der Hamburger Senat schließt sich der Bundesratsinitiative zur Abschaffung des §219a StGB aus Berlin an. Damit soll das geltende Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche aufgehoben werden. Nach der Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel in Gießen war die Forderung nach einer entsprechenden Reform des Strafgesetzbuches erneut in die Diskussion gekommen. Der Grüne Landesverband Hamburg hatte bereits am vergangenen Samstag auf seiner Mitgliederversammlung einen entsprechenden Antrag beschlossen. Die Grünen unterstützen den heutigen Vorstoß des Senats.

Dazu Mareike Engels, frauenpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Schwangerschaftsabbrüche gehören nicht ins Strafgesetzbuch. Die Paragrafen 218 und 219 sind Relikte aus alten Zeiten, die Frauen und Ärzt*innen kriminalisieren, anstatt ihnen Aufklärung und Unterstützung zu sichern. Dank Kristina Hänel ist die Debatte nun wieder ins Rollen gekommen. Wir Grüne fordern, dass Frauen einen sicheren und wohnortnahen Zugang zu Praxen haben, in denen Schwangerschaftsabbrüche legal durchgeführt werden. Wenn Frauen nicht das Recht haben, sich im Internet über kompetente Ärzt*innen in ihrer Nähe zu informieren, wird das Recht auf freie Arztwahl faktisch ausgehebelt. Wir wollen mehr Unterstützung und Aufklärung für Frauen und keine Bevormundung. Die Streichung von §219a ist längst überfällig. Die Unterstützung des Senats für die Bundesratsinitiative ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“

Solidarität mit Kristina Hänel!

Unser Brief  an die Unterstützer*innen

Liebe Petitionsunterzeichner*innen,

wow! 130.000 Menschen haben bereits ihre Solidarität mit Kristina Hänel erklärt. Wir von Bündnis 90/Die Grünen stellen uns ebenfalls an die Seite von Kristina Hänel, denn auch wir machen uns für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und das Recht auf Information für Patientinnen stark. Deshalb haben wir auf unserem Bundesparteitag am 25. November 2017 mit einer großen Solidaritätsaktion für Kristina Hänel ein Zeichen gegen den § 219a StGB gesetzt.

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Pressemitteilung: Kampagne gegen Gewalt an Frauen

„Gesellschaftliche Debatte stärken“

Der Senat hat heute aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen die neue Kampagne „aus/weg“ vorgestellt, die den Fokus auf die Partnerschaftsgewalt legt. Mit der Aussage „Alle 5 Minuten wird eine Frau Opfer häuslicher Gewalt“ wird mit Plakaten in der Stadt die Aufmerksamkeit auf diese Problematik gelenkt. Auf der Website der Initiative finden sich Interviews mit betroffenen Frauen, die Mut machen sollen, sich Hilfe zu holen. Die Grüne Fraktion  begrüßt diese gelungene Kampagne

Dazu Mareike Engels, sozial- und frauenpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Gerade im Lichte der #metoo-Debatte wird deutlich, wie weit verbreitet sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen immer noch ist. Die jetzige Kampagne mit dem bekannten Parship-Slogan setzt nicht nur ein deutliches Zeichen gegen häusliche Gewalt, sondern soll die gesellschaftliche Debatte weiter vorantreiben. Ziel ist auch, das Verschweigen von Gewalt, in welcher Form auch immer, aufzubrechen. Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen sage ich ganz deutlich: In unserer Gesellschaft gibt es keinen Platz für Gewalt. Denn Nein heißt Nein und zwar immer und überall.“

Pussyriots gegen Rechts – Welchen Feminismus brauchen wir?

Die gewaltsamen Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg überschatten zurzeit alles. Dennoch müssen wir den Blick auch auf die Inhalte des Gipfels lenken. Und schaut man sich das Treffen der Staats- und Regierungschef*innen im Hinblick auf die Frauenfrage an, so ist da leider wenig bis gar nichts passiert. Ich frage mich: Warum nur?

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Klar ist erst mal: Die Staatschef*innen, die hier zu Gast waren, haben sich bislang nicht gerade als Frauenrechtler hervorgetan. Man denke zurück an Trumps sexistischen Äußerungen rund um den Wahlkampf. An Putins Aufhebung des häuslichen Gewaltverbots oder an Erdogans konservative Familienpolitik. Aber ich sage dennoch: Es hätte etwas passieren müssen in puncto Frauenrechte. Jetzt erst Recht! Wir haben die Rechte der Frauen über Jahrhunderte hart erkämpfen müssen und noch immer sind wir zu weit weg von der unserem Ziel „die Hälfte der Macht den Frauen“.

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Pressemitteilung: 10 Jahre Equal Pay Day in Deutschland – Und der Kampf geht weiter

Rund 21 Prozent beträgt in Deutschland der Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern. Der Equal Pay Day, der sich hierzulande am Samstag, den 18. März 2017, zum 10. Mal jährt, führt diese Lohnlücke wieder deutlich vor Augen. 77 Tage – von Neujahr bis zum 18. März – müssten Frauen in Deutschland theoretisch umsonst weiterarbeiten, um in 2016 genauso viel verdient zu haben wie Männer. Zum zehnjährigem Jubiläum des Equal Pay Day plant die Landesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik auch dieses Jahr wieder eine Kneipentour – diesmal durch das Schanzenviertel!

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