Category Archives: Presse

Pressemitteilung: Engels: „Auch in Hamburg weiter für gleichen Lohn kämpfen“

Equal Pay Day 2018

Die Gleichstellung der Geschlechter in der öffentlichen Verwaltung hat sich grundsätzlich verbessert, allerdings bestehen weiterhin auch noch Nachholbedarfe. Dies hat eine Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Mareike Engels zum Equal Pay Day 2018 ergeben (siehe Anlage). Handlungsbedarf besteht unter anderem bei der partnerschaftlichen Verteilung von Familienarbeit und damit der Verteilung der Risiken durch Teilzeitarbeit auf beide Elternteile. Außerdem ist auffällig, dass Männer deutlich höhere Zuschläge erhalten.

Dazu Mareike Engels, frauenpolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion: „Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen liegt in Deutschland unverändert hoch bei 21 Prozent. Leider verspricht auch die Große Koalition hier keine Abhilfe. Mein Appell lautet: Wir brauchen bessere Regelungen für den Wechsel zwischen Teilzeit und Vollzeit, eine bessere Bezahlung der frauendominierten Sorgeberufe, mehr Unterstützung für Alleinerziehende und natürlich weiterhin die Quote, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bekommen. Meine Schriftliche Kleine Anfrage zeigt: Im Vergleich zu anderen Branchen wird im Öffentlichen Dienst in Hamburg Geschlechtergerechtigkeit schon gut umgesetzt. Immer mehr Frauen arbeiten in Führungspositionen und viele Behörden erfüllen mittlerweile die Quote. Gerade mit Blick auf gerechte Verteilung der Familien- und Teilzeitarbeit müssen wir aber noch zu Verbesserungen kommen. Dies ist wichtig um die Risiken, die durch Teilzeitarbeit entstehen, besser zu verteilen und damit zu minimieren, so dass die eigenständige Existenzsicherung von Frauen besser gelingen kann.“

Continue reading

Pressemitteilung: 77 Tage umsonst arbeiten

Equal Pay Day

Der Equal-Pay-Day macht auf die hohen Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam und fordert eine gleiche Bezahlung. Denn unterm Strich verdienen Frauen laut dem Statistischen Bundesamt in Deutschland immer noch 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Umgerechnet heißt das, Frauen arbeiten die ersten 77 Tage im Jahr umsonst, während Männer schon ab dem 1. Januar bezahlt werden. In diesem Jahr fällt der Equal Pay Day wie im letzten Jahr auf den 18. März.

Dazu erklärt die GRÜNE Landesvorstandsvorsitzende Anna Gallina dazu: „Und wieder beklagen wir am Equal Pay Day die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Tatsächlich hat sich im Vergleich zum letzten Jahr rein gar nichts verbessert. Mit dieser riesigen Lohnlücke belegt Deutschland innerhalb der EU den traurigen drittletzten Platz. Die daraus folgende Rentenlücke umfasst sogar 45 Prozent. Der Löwenanteil ist strukturell begründet: Teilzeitjobs, weniger Führungspositionen, schlecht bezahlte „typische“ Frauenberufe. Wir brauchen nebem dem Recht auf Teilzeit auch ein Rückkehrrecht in Vollzeit, aus Minijobs müssen irgendwann „richtige“ Jobs werden. Und nicht zuletzt müssen Frauen ermutigt und dabei unterstützt werden, dass sie inden Unternehmen Führungspositionen einnehmen.“

Continue reading

Pressemitteilung: Strukturelle Diskriminierung systematisch angehen

Rot-Grün führt Frauendatenreport für Hamburg ein

Pünktlich zum morgigen Weltfrauentag wird in Hamburg auf Initiative der rot-grünen Regierungsfraktionen ein regelmäßiger Frauendatenreport ins Leben gerufen. Der Bericht wird in Zusammenarbeit mit dem Statistikamt Nord erstellt und soll geschlechterspezifische Daten zur Situation der Frauen in Hamburg und ihre Entwicklung über die Zeit systematisch erfassen. Ziel ist es, eine bessere Bewertung bestehender gleichstellungspolitischer Maßnahmen zu ermöglichen und weitere Handlungsbedarfe aufzuzeigen. Einen entsprechenden Antrag bringt Rot-Grün Ende März in die Bürgerschaft ein (siehe Anlage).

Dazu Mareike Engels, frauenpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Frauenpolitik soll in den kommenden Jahren in Hamburg noch stärker vorangetrieben werden. Eine systematische Erfassung der Situation von Frauen in Hamburg und ihrer Entwicklung über die Zeit ist die beste Grundlage dafür. Mit dem Frauendatenreport können wir bestehende Maßnahmen der Frauenförderung besser beurteilen und weitere Handlungsbedarfe identifizieren. So lassen sich strukturelle Diskriminierungen, wie die Lohnlücke zwischen den  Einkünften von Männern und Frauen, systematisch angehen. Ziel ist es, die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern, ihnen eigenständige Existenzsicherung zu ermöglichen und ihre gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft zu realisieren. Es ist gut, dass wir mit dem Frauendatenreport jetzt ein geeignetes Instrument zur geschlechterspezifischen Datenerfassung bekommen.“

Continue reading

Pressemitteilung: #PressforProgress: Auf Fortschritt beharren

Weltfrauentag
Der diesjährige Weltfrauentag steht unter dem Motto #PressforProgress. Die Hamburger GRÜNEN beteiligen sich mit einer Straßenaktion in der Mönckebergstraße und einem Infostand auf der Netzwerkmeile in der Handelskammer.

Dazu erklärt die GRÜNE Landesvorsitzende Anna Gallina: „Der Weltfrauentag ist in diesem Jahr aktueller denn je, das hat uns #MeToo Debatte eindrücklich gezeigt. Ich hätte gerne den Internationalen Frauentag zum Feiertag erklärt. Denn auch nach 100 Jahren Frauenwahlrecht ist es nötig am Weltfrauentag auf die Straße zu gehen: Frauen verdienen weniger, sind seltener in Führungspositionen und häufiger von Altersarmut betroffen als Männer. Die #MeToo-Debatte hat ein erschreckendes Ausmaß an Missbrauch und Machtgefälle enthüllt. Wir machen mit unseren Aktionen zum 8. März darauf aufmerksam. Das Ziel des Weltfrauentags ist, dass wir weltweit Gleichberechtigung erreichen und solidarisch dafür eintreten.“

Mareike Engels, frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion, sagt: „Der Weltfrauentag steht in diesem Jahr ganz im Lichte des Frauenwahlrechtes, dass vor 100 Jahren mutig erkämpft wurde – was für ein bedeutender Erfolg! Vor 100 Jahren hieß die Parole: “Heraus mit dem Frauenwahlrecht!”. Heute heißt sie „Kein Staat ohne Frauen – Hälfte der Macht den Frauen“. Dieses Ziel müssen wir angesichts der derzeitigen Versuche aus rechtskonservativen und anti-feministischen Kreisen, Frauenrechte einzuschränken, umso mehr verteidigen. Ich freue mich am 8. März mit vielen anderen Menschen in dieser Stadt auf die Straße zu gehen, denn es gibt viel, wofür wir noch gemeinsam kämpfen müssen: Nicht nur für gleiche Löhne und mehr Frauen in Führungspositionen, sondern auch für sexuelle Selbstbestimmung, für eine gewalt- und diskriminierungsfreie Gesellschaft und nicht zuletzt für mehr Frauen in den Parlamenten.”

Continue reading

Presse-Berichterstattung zum Weltfrauentag in der Feiertagsdebatte

Der 8. März als neuer gesetzlicher Feiertag für Hamburg

In der Debatte um den neuen gesetzlichen Feiertag standen besonders zwei Daten im Vordergrund: Der 8. März als Weltfrauentag und der Reformationstag am 31. Oktober. Zu diesem Thema haben auch verschiedene Print- und Onlinemedien Artikel veröffentlich, in denen Mareike Engels zu Wort kommt. Sie plädiert hier für den Weltfrauentag als progressiven Feiertag, der einerseits Erreichtes wie das Frauenwahlrecht feiert und gleichzeitig neue Veränderungen anmahnt, da eine Gleichberechtigung im Sinne von “die Hälfte der Macht den Frauen” noch immer nicht erreicht ist. Der Weltfrauentag als internationaler und interkultureller Feiertag zelebriert vor allem Vielfalt, Solidarität und gleiche Rechte. Es wäre der richtige Feiertag für Hamburg mit dem unsere Stadt bundesweit vorangehen könnte.

“Ich halte nichts von einem weiteren religiösen Feiertag” Gastbeitrag in der Welt vom 21.02.2018

“Frauen-Aufstand gegen die Rathaus-Bosse” Artikel in der Hamburger Morgenpost vom 20.02.2018

“Grünen-Politikerin schlägt 8. März als neuen Feiertag vor” Artikel im Hamburger Abendblatt vom 19.2.2018

 

Fotoaktion zur Debatte im Bundestag: Weg mit § 219a!

2018-02-20 219a Foto-Aktion

Heute beginnen im Bundestag die Beratungen zum Paragrafen 219a Strafgesetzbuch. Dieser bevormundet Frauen und verhindert, dass Ärzt*innen angemessen über Schwangerschaftsabbrüche informieren können. So werden Frauen und Ärzt*innen kriminalisiert, anstatt Aufklärung und Unterstützung über Schwangerschaftsabbrüche zu sichern. Die Streichung von § 219a StGB ist längst überfällig. Viele Feminist*innen und auch wir Grüne fordern: #wegmit219a
#stilllovingfeminism

Zur Aktion des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung

Gastbeitrag in der Welt: „Ich halte nichts von einem weiteren religiösen Feiertag“

Plädoyer für den Weltfrauentag

Mareike Engels

GRUENE-Buergerschaftsfraktion-Hamburg-BUEND_Mareike Welt
Quelle: Bündnis 90/Grüne // “Der Weltfrauentag ist international, interkulturell und zelebriert vor allem Vielfalt, Solidarität und gleiche Rechte”, meint Grünen-Abgeordnete Mareike Engels.

Ohne Fraktionszwang soll in Hamburg über einen neuen Feiertag abgestimmt werden. Für die Grünen-Abgeordnete Mareike Engels spricht alles für den Weltfrauentag – nicht nur aufgrund der #metoo-Debatte.

Gesetzliche Feiertage haben eine sehr wichtige gesellschaftliche Funktion, und so sollte die Einführung eines neuen Feiertages sowohl eine historische als auch eine angemessene Bedeutung für die Gegenwart haben. In diesem Jahr feiern wir das 100jährige Frauenwahlrecht – welch ein bedeutender Erfolg! Continue reading

Pressemitteilung: „Sozialpolitisches Muss in einem hart umkämpften Markt“

Vermittlung von Wohnungslosen

Bei der Vermittlung von Wohnungslosen in regulären Wohnraum können die Fachstellen für Wohnungsnothilfe einen deutlichen Anstieg um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Die Grünen sehen die Arbeit dieser Fachstellen in einem hart umkämpften Wohnungsmarkt als eine sozialpolitische Notwendigkeit an.

Dazu Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Günstiger Wohnraum ist in Hamburg knapp. Das bekommen am meisten arme Menschen, Ältere, Familien mit vielen Kindern und auch Geflüchtete zu spüren. Es ist wichtig, in diesen Fällen besondere Hilfestellung zu leisten. Und die Bemühungen des Senates zeigen Wirkung. Das belegen die neuesten Zahlen der Fachstellen für Wohnungsnotfälle. Sie konnten vergangenes Jahr mehr als 2000 Menschen in eine neue Wohnung vermitteln. Dabei werden vordringlich Wohnungssuchende vermittelt, darunter sehr viele Wohnungslose, aber auch Geflüchtete aus der öffentlichen Unterbringung. Zu den Fachstellen kommen aber auch Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, weil zum Beispiel die Räumung ihrer Wohnung bevorsteht. Hier konnte in über 5000 Fällen der Verlust der Wohnung abgewendet werden. Die Arbeit der Fachstellen für Wohnungsnotfälle ist ein sozialpolitisches Muss in einem hart umkämpften Wohnungsmarkt und wir werden weiterhin einen Fokus auf die vordringlich Wohnungssuchenden legen.”

Pressemitteilung: “Verbessertes Angebot für überschuldete Menschen”

Soziale Schuldnerberatung stärken

Das Angebot der öffentlich geförderten Schuldnerberatung wurde im vergangenen Herbst neu ausgeschrieben. Dabei wurden auf Initiative der Grünen und der SPD auch inhaltliche Verbesserungen des Angebotes vorgenommen. Im Mittelpunkt steht eine stärkere Ausrichtung hin zu einem ganzheitlichen Konzept der sozialen Schuldnerberatung. Zudem wird die Zielgruppe um die Kleinstselbstständigen erweitert, die Beratungskapazität ausgeweitet und Präventionsarbeit neu in das Angebot aufgenommen. Die Grünen begrüßen den nun vorliegenden Bericht und den Gesetzesentwurf des Senats und setzen auf eine konstruktive Beratung im Sozialausschuss.   

Dazu Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Überschuldung ist kein Randproblem. Jeder zehnte Mensch in Hamburg ist derzeit davon betroffen. Gerade diejenigen mit niedrigem Einkommen rutschen in Krisensituationen schnell in die Schuldenfalle und kommen dort aus eigener Kraft nur selten heraus. Sie brauchen dann nicht nur eine gute rechtliche Beratung, sondern vor allem eine gute Sozialberatung, die sich auf ihre konkreten Lebensumstände bezieht. Mit unserem Antrag im vergangenen Sommer haben wir den Weg frei gemacht für eine stärkere Ausrichtung der Schuldnerberatung hin zu einer ganzheitlichen Sozialberatung. Continue reading

Pressemitteilung: Hamburgs letztes Ledigenheim wird erhalten!

Sanierung gesichert

Für die Sanierung des Ledigenheimes in der Rehhoffstraße gleich neben der Michelwiese stellt der Hamburger Senat rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Die restlichen Mittel für den Erhalt des 1912 gegründeten und letzten noch in Betrieb stehenden Ledigenheims in Hamburg werden durch Bundesmittel in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gedeckt. Im Rahmen der denkmalgerechten und barrierefreien Sanierung soll im Erdgeschoss ein Stadtteilkulturraum entstehen, in dem quartiersbezogene und gemeinnützige Angebote stattfinden. Die Grünen begrüßen die Sanierungspläne und bedanken sich bei der Stiftung Ros, die sich seit Jahren für den Erhalt des Ledigenheimes einsetzt. 

Dazu Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion: „Ich freue mich, dass das Ledigenheim in der Rehhoffstraße dauerhaft bleiben kann und die Sanierung durch Bundes- und Landesmittel abgesichert ist. Damit erhalten wir Hamburgs letztes Ledigenheim, das eine wichtige soziale Funktion für den Stadtteil und weit darüber hinaus hat. Wo früher alleinstehende Seemänner und Hafenarbeiter ein Dach über dem Kopf fanden, können inzwischen Wohnungslose ebenso ein Zimmer finden wie Geflüchtete, in Hamburg Neuankommende, Senioren oder Arbeiter mit geringem Einkommen. Nach der barrierefreien und denkmalgerechten Sanierung, wird es wieder mehr Raum für das kulturelle und soziale Angebot geben. Das Ledigenheim ist aber nicht nur ein wichtiges Wohn- und Stadtteilprojekt, sondern sein Erhalt ist auch ein Paradebeispiel für gesellschaftliches Engagement. Mein großer Dank geht an die engagierte Nachbarschaft, die sich mit der Gründung der Stiftung Ros und ihrer beispielhaften Spendenkampagne für den Erhalt des Heimes eingesetzt hat.“